SPD setzt sich für ein Ende der Grünflächenzerstörung ein

fussweg-1.jpgStädtische LKW´s ruinieren Fußweg am Senkelsgraben: „Selbsthilfe“-Aktion bei Ortstermin mit Anwohnern

Seit Monaten beklagen die Anwohner vornehmlich der Hunoldstraße in Porz-Wahnheide die Zerstörung des Fußweges Senkelsgraben zwischen der Heidestraße und Gernotstraße, die offensichtlich durch zwillingsbereifte Lastkraftwagen der Stadt Köln bzw. städtischer Unternehmen verursacht wird.In einer gemeinsamen Aktion mit dem um Abhilfe gebetenen SPD-Ortsverein wurde der fortschreitenden Zerstörung nun “ein Riegel” vorgeschoben …

Immer wieder konnte beobachtet werden, wie Mitarbeiter der Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) und des städtischen Grünflächenamtes eine unerlaubte Zufahrt an der Autobahnabfahrt Heidestraße als willkommene Abkürzung bis hin zur „Ausfahrt“ Nibelungenstraße in Lind benutzen. Dadurch ist der Fußweg mittlerweile zu einer „Schlammlandschaft“ verkommen, die die Anwohner empört (siehe Foto 1).Entsprechende Beschwerden beim Ordnungsamt und dem Grünflächenamt haben bisher zu keiner nachhaltigen Abhilfe geführt. Aus diesem Grunde trafen sich Vertreter der Anwohnerschaft gemeinsam mit dem örtlichen Bürgerverein und dem SPD-Ortsverein Wahn, Wahnheide, Lind, Libur jetzt vor Ort, um über weitere Schritte zur Verhinderung dieser Form des Vandalismus zu beraten. SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Ratskandidat Christian Joisten versprach den zu recht aufgebrachten Anwohnern, sich bei den Verantwortlichen der Stadt und der AWB um rasche Beendigung der Zerstörung des Grünstreifens zu bemühen. Unabhängig davon nahm man in einer gemeinsamen Aktion den Ortstermin spontan zum Anlass, in Selbsthilfe dem ärgerlichen Treiben „einen Riegel vorzuschieben“:

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Mit tatkräftiger Unterstützung der Wahnheider Jusos und deren Vorsitzenden Guido Tillmann wurde die „unerlaubte Zufahrt“ an der Heidestraße durch Verschieben der dort von den Stadtmitarbeitern versetzten Steinblockade wieder so geschlossen, dass nun kein Fahrzeug mehr einfahren kann (siehe Foto 2).

Dazu Ortsvereinsvorsitzender Christian Joisten: „Eine Not-Einfahrt für Polizei, Feuerwehr und Krankentransporte ist seit jeher im Wendehammer der Hunoldstraße gegeben, so dass durch unsere „Sperraktion“ keine Gefahrensituation, sondern ausschließlich ein Schutz der Grünflächen entlang des Fußweges erreicht wird“.

„Wir hoffen, dass die Sperrsteine ihre Wirkung zeigen, und die städtischen Kolonnen diese nicht wieder zum Befahren an dieser Stelle entfernen“, so Bürgervereinsvorsitzender Herbert Gellings, der von der Stadt erwartet, dass die von ihr herbeigeführten erheblichen Beschädigungen schnellstens wieder beseitigt werden.

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